Ästhetische Endokrinologie und Hormonkosmetik |
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Eine abgestufte Hormonzugabe kann den Grad an Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zurückgeben, der mit zunehmenden Alter verloren ging. Der Grundsatz ist, dass die Dosis der zugeführten Hormone stets der Natur angepasst bleiben und dem Körper nur das zurückgegeben werden darf, was er selber nicht mehr ausreichend produzieren kann. Die klassische Hormonheilkunde wird um schlankheitsrelevante Bereiche erweitert. Hautalterung, Haut- und Altersflecken können behandelt werden. Dazu sind keine festen Therapieschemata, sondern ganz individuelle, zugeschnittene Behandlungspläne, welche angewandt werden. Tritt in der Menopause eine Verschlechterung der Haut ein, die zeitlich
mit dem Aufhören der Eierstockfunktion zusammenfällt, kann
eine konsekutive Substitution mit einem Östrogen- Gestagengemisch
eine Besserung des Hautbildes mit sich bringen. Da nicht nur das Östrogen
sondern auch das Testosteron die Differenzierung der Keratinozyten beeinflusst
und auch auf das Collagen wirkt, hat sich eine Kombination von Östrogen
und Testosteron bewährt. Bei hysterektomieroten Frauen kann ein
Östrogenkristall mit 25mg mit einem Testosteronkristall mit 100mg
synchron appliziert werden, wodurch nicht nur die Collagensynthese sondern
auch die Epidermisdicke zunimmt. Auch Östradiol als topisch angewandtes
Östrogen mit einer kleinen Grösse, die in entsprechender Galemik
mühelos über das Stratum corneum in die Haut eindringen kann,
wird die Keratinozytendifferenzierung positiv stimuliert. Die Hautalterung
ist präferenziell endogen und meist durch eine zu geringe Östrogenproduktion
bedingt. Auch Noxen von auswärts können eine Abnahme des elastischen
Gewebes und eine Zunahme der Pigmentierung verursachen. Eine systemische
aber durch lokale Östrogentherapie unterstütze Behandlung
bewirkt eine deutliche Verbesserung des Hautbildes. Open Germany Directory - netzspider.com - Moodo.de | Directory Webkatalog - Alooa.de - Webkatalog - Webkatalog dvdreplace - Molevac - Webkatalog - Webkatalog - Linkpartner gesucht? - Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer Umverteilung nicht nur der Muskelmasse sondern, im besonderen Ausmass, des Fettdepots. Therapeutische Strategien sollten unter Berücksichtigung des Alters des Fettverteilungstyps sich auch nach dem Hormonstatus richten. Die Androgensubstitution, sowohl systemisch als auch topisch, hat sich nur in jenen Fällen bewährt, in denen die Hyperalimentation als Ursache ausgeschlossen werden kann und wenn tatsächlich ein Testosterondefizit vorliegt. Nur so kann gewährleistet werden, dass mit Unterstützung von Hormongaben eine Gewichtsreduktion erzielt werden kann. Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Sexualsteroide nicht nur die Reproduktion steuern sondern auch extragenitale Gewebe wie Haut und Haare beeinflussen und in den Fettmetabolismus eingreifen. Sie wirken auf Binde- und Fettgewebe und modellieren somit die Körpersilhouette. Autor und Copyright: Primarius Univ. Prof. Dr. Erich Müller-Tyl |
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