Die Hormonelle Gewichtsreduktion |
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Zahlreiche Menschen nehmen stark an Gewicht zu und Fett setzt sich besonders im Schwimmreifenbereich an, ohne diese unerwünschten Erscheinungen mit einer vermehrten Nahrungszufuhr erklären zu können. Trotz Diät und sportlicher Aktivität kann das Gewicht nicht reduziert und die Fettpolster nicht abgebaut werden. Erst in den letzten Jahren ist wissenschaftlich klar nachgewiesen worden, dass die Gewichtszunahme weitgehend hormonell beeinflusst ist. Frau und Mann unterscheiden sich in der Art ihrer Hormone nur durch die unterschiedliche Mengenverteilung der sonst bei beiden Geschlechtern gleichen Hormonarten. Männliche und weibliche Sexualhormone, Schilddrüsenhormone, Nebennierenhormone und Hypophysenhormone müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Eine Dysbalance der Hormone stört den Fettstoffwechsel und trägt zur Gewichtszunahme bei. Aus diesem Grunde muss nach einem Hormonstatus eine ideale Einstellung der Hormone vorgenommen werden, um eine weitere Gewichtszunahme und eine Jo-Jo Effekt nach Gewichtsreduktion zu verhindern. Werden dem Körper im Rahmen einer üblichen Diät ohne hormonelle Stütze permanent wenig Kalorien zugeführt, dann schaltet der Körper auf ein Notprogramm um. Dabei wird auch nur ganz geringe Nahrung in extrem intensiver Weise verwertet. Aus einer einzigen Semmel kann dann der Organismus genauso viele Kalorien gewinnen, wie es sonst bei einer kompletten Mahlzeit der Fall ist. Wenn alle Versuche fehlgeschlagen sind, mit herkömmlichen Methoden das Körpergewicht zu reduzieren, kann die hormonelle Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Dabei bringt in sensationeller Weise das Hormon Choriongonadotropin den gewünschten Erfolg. In der Schwangerschaft baut es zur Energiegewinnung die Fettdepots in der Körpermitte der Mutter ab. Dieses neutral wirkende Hormon kann somit bei Übergewichtigen zum Fettabbau als Injektion verabreicht werden. Bei Einschränkung der Nahrungszufuhr werden durch die Hormoninjektionen die abnormen Fettdepots, die sonst nicht angegriffen werden können, sehr leicht abgebaut. Das Essen kann nach Belieben gewählt werden, es besteht keine Beschränkung auf bestimmte Speisen. Wöchentlich werden 3 Hormoninjektionen, insgesamt also 24 Hormoninjektionen im Verlauf von acht Wochen verabreicht. Die Injektionen erfolgen völlig gefahrlos mit äußerst
zarten Nadeln in den Oberschenkel oder in das Gesäß (fast
jeder Patient kann die Injektionen zum Teil selbst durchführen).
Der durchschnittliche Gewichtsverlust in dieser Zeit beträgt zwischen
sieben und fünfzehn Kilo. Das Besondere an dieser Kur ist, dass speziell der übermäßige Fettansatz an Hüfte, Bauch, Gesäß und Oberschenkel abgebaut wird und es dabei zu einer Normalisierung der Körperproportionen, unabhängig vom Ausmaß des Übergewichts und Alters kommt. Im Gesamten wird das Aussehen jugendlich und frisch. Das Hormon Choriongonadotropin wirkt auch auf bestimmte Hirnzentren positiv. Dadurch fühlt man sich im Gegensatz zu anderen Diäten während der Kur besonders wohl und leistungsfähig. Man verspürt kaum Hunger und das Bedürfnis an Schlaf nimmt ab. Brüchige Fingernägel werden fester, und Haarausfall wird gestoppt. Die Kur hat keine wesentlichen Nebenwirkungen, da alle verwendeten Hormone natürlich sind. Autor und Copyright: Primarius Univ. Prof. Dr. Erich Müller-Tyl |
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