DIE HORMONELLE GEWICHTSREDUKTION
Einleitung
Österreich, das Land der Dicken! Die Österreicher essen viel zu viel und fett. Die Folge: 35 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen haben Übergewicht. Aber nicht alle Österreicher mit abnormer Gewichtszunahme essen nur zu viel. Bei zahlreichen Menschen hat die Fettansammlung Hormon- und Stoffwechselstörungen als Grundlage. Diesen Menschen kann geholfen werden.
In welchem Lebensalter tritt Übergewicht vorwiegend auf?
Trotz Diät und sportlicher Aktivität setzt sich hauptsächlich in der Lebensmitte in den sogenannten Problemzonen wie Oberschenkel, Gesäß und um den Nabel schwimmreifenförmig Fett an. Weiters bemerkt man am Ende des vierten Lebensjahrzehnts eine Gewichtszunahme und Umverteilung des Fettansatzes.
Aber auch bei jungen Menschen kann durch Hormonstörungen schon sehr früh bedeutendes Übergewicht an den oben erwähnten Stellen angesetzt werden.
Wie wird der Fettaufbau und Fettabbau reguliert?
Erst in den letzten Jahren wurde klar nachgewiesen, dass die Gewichtszunahme bei Frau und Mann hormonell beeinflusst ist.
Weibliche Sexualhormone (Östrogen, Progesteron) wie auch männliche Sexualhormone (Androgene) werden im Eierstock und Hoden produziert und können sich im Laufe des Lebens stark verändern. Das Verhältnis männlicher zu weiblichen Hormonen reguliert das Körpergewicht sowie die Fettverteilung, den sexuellen Antrieb (Libido) und den Bindegewebsumbau.
Unter dem Einfluss von Sexualhormonen werden durch die Aktivität des Enzyms Lipoproteinlipase die mit der Nahrung aufgenommenen sowie im Körper gebildeten Fette von Körperregion zu Körperregion verschieden verteilt (Problemzonen).
Eine hormonelle Dysbalance kann eine der Hauptursachen von Fettansammlungen in den Problemzonen („Schwimmreifen“) sein.
Ein weiteres fettregulierendes Hormon ist das Nebennierenrindenhormon Dehydroepiandrosteron (DHEA). Besonders im zunehmenden Alter zwischen 40 und 50 Jahren kann es stark abnehmen. Es fördert als Gegenspieler des Stresshormons Cortisol, das bei Überwiegen zu einer Fetteinlagerung und einer Gewichtszunahme führt, den Fettabbau am Bauch, senkt die Stressbereitschaft, steigert die Immunabwehr und beeinflusst Schlaf und generelles Wohlbefinden positiv.
Der tatsächliche Fettabbau in der Fettzelle findet durch die Nebennierenrindenhormone Adrenalin und Noradrenalin statt. Jedes Hormon braucht jedoch zur Wirkung auf eine Zelle spezifische Rezeptoren, an denen es an der Zelle andocken und dann seine Wirkung entfalten kann.
Die männlichen Hormone (Androgene), besonders Testosteron vermehrt an den Fettzellen die Rezeptoren für Adrenalin und Noradrenealin und verstärkt so den Fettabbau. Fehlt das männliche Hormon, kann trotz enormen Bedarfes an Energie durch fehlende Rezeptoren die Türe zu den Fettdepots für Adrenalin und Noradrenealin nicht geöffnet, also das Fett nicht mobilisiert werden. Sind Androgene in zu geringen Mengen vorhanden, dann lässt sich die Türe nur einen Spalt breit öffnen und das Fett kann nur in geringem Masse abgebaut werden.
Einfach dargestellt lagern Östrogene Fett im Gewebe ein und Androgene setzten es wieder frei.
Eine Hormonbestimmung aus dem Blut kann das Verhältnis zwischen den einzelnen Hormonen bestimmen und dient als Basis zum Ausgleich der Hormone.
Weiters hat das Wachstumshormon einen starken Einfluss auf den Fettstoffwechsel und kann in genügender Konzentration das Fett stark abbauen. Das Wachstumshormon kann in jedem Lebensalter gesenkt sein, besonders aber in der zweiten Lebenshälfte sinkt das Fett abbauende Wachstumshormon immer ab.
Warum ist es oft so schwierig, Körpergewicht zu reduzieren?
Die Dysbalance der Hormone erklärt, warum bei Androgenmangel das Gewicht nicht in den Griff zu bekommen ist. Es führt zu der bekannten Situation, dass man ohnehin sehr wenig isst und dabei oft noch zunimmt!
Werden dem Organismus dauernd wenig Kalorien zugeführt, wie dies beim Fasten während des Tages der Fall ist, dann schaltet der Körper auf ein Notprogramm um. Dabei werden Speisen, die man abends zu sich nimmt, in extrem intensiver Weise verwertet. Aus einer einzigen Semmel kann der Körper auch beim Hungern genauso viele Kalorien wie aus einer kompletten Mahlzeit gewinnen.
Gleichzeitig besteht häufig eine Störung im Zuckerstoffwechsel.
Warum nimmt die Frau hauptsächlich in den Problemzonen zu?
Bei vielen Frauen führen Fastenkuren zu einer Gewichtsreduktion in jeder Körperregion, außer an den gewünschten Stellen von Bauch, Hüfte und Gesäß. Die Folge davon ist ein ungesundes Aussehen bei Weiterbestehen des Schwimmreifens.
Auf die Frage, warum dies so ist, gibt uns die Entwicklungsgeschichte (Evolution) die Antwort. Das Bauch-, Gesäß- und Oberschenkelfett steht unter dem Einfluss der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron (Fruchtbarkeitshormone).
Dieses Fett wird auch als Geschlechtsfett bezeichnet und dient während der Schwangerschaft und unmittelbar nach der Geburt beim Stillen als Energiereserve. In der Natur hat die Fortpflanzung und die ihr nützlichen Bedingungen die höchste Priorität zum Schutze vor dem Aussterben einer Art. Da die Schwangerschaft und Milchproduktion große Energiemengen verlangen, soll dieses Fettdepot unter allen Umständen für die Ernährung des Ungeborenen und des Neugeborenen erhalten bleiben, und nur zu diesem Zwecke dienen. Die genetische Information für diese Funktion ist in in allen Zellen des Körpers das ganze Leben bei jeder Frau unabhängig von einer tatsächlichen Schwangerschaft und vom Alter enthalten. Dieses Depotfett ist außerhalb der Schwangerschaft und Stillperiode auch durch Fasten oder durch Sport kaum mobilisierbar.

In den schraffierten Problemzonen setzt sich bei der Frau durch eine hormonelle Dysbalance Fett an.
Warum nimmt der Mann hauptsächlich in den Problemzonen zu?
Nicht nur bei der Frau hat der Wechsel Auswirkungen auf vielfältige Veränderungen des Körpers. Beim Mann sinkt häufig etwa ab dem 40. Lebensjahr das männliche Sexualhormon Testosteron allmählich ab. Dadurch nehmen die auch beim Mann vorhandenen weiblichen Sexualhormone relativ zu. Die Folge davon ist Nachlassen der Muskelkraft und Reduzierung der Muskelmasse und Ersatz derselben durch Fettzellen. Weiters lässt die Antriebskraft und die Potenz nach. Im Fettstoffwechsel kommt es durch eine relative Dominanz der weiblichen Hormone durch die abgesunkenen männlichen Hormone zur Ausbildung eines Fettbauches und zu Fettwülsten an den Hüften und fallweise zum Wachsen der Brüste.
Wie können Hormone das Gewicht stabilisieren?
Viele Frauen betreiben Sport, halten Diät, essen gezielt, nehmen jedoch ständig Gewicht zu. Eine abgestufte Hormonzugabe kann in solchen Fällen einen Stillstand der Gewichtszunahme erreichen und den Grad an Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zurückgeben, der mit den Hormonstörungen verloren ging.
Das gleiche Prinzip ist auch beim Mann gültig.
Wie ist die Basis einer Hormontherapie?
Die Dosis der zugeführten Hormone muss stets der Natur angepasst bleiben. Dem Körper darf nur das zurückgegeben werden, was er selber nicht ausreichend produzieren kann.
Als Basis dazu dient die Erstellung eines genauen Hormonstatus mit Erfassung der weiblichen und männlichen Sexualhormone, jedoch auch der Nebennierenrindenhormone, Hypophysen- und Schilddrüsenhormone und des Zucker- und Fettstoffwechsels.
Die hormonelle Ursache von Fettstoffwechselstörungen muss genau erkannt werden und danach eine individuelle, maßgeschneiderte Einstellung der Hormone erfolgen.
Welche Anwendungs-Möglichkeiten der richtigen Hormoneinstellung und Ausgleiches einer hormonellen Dysbalance gibt es?
Auf Basis eines Hormonstatus sind zur Hormonsubstitution Tabletten, Tropfen, Zäpfchen, Hormon-Kristallimplantationen , Injektionen so wie auch die äußerliche Anwendung von Salben, Cremen, Gels, und Pflaster in Verwendung. Besteht auch ein Mangel am Wachstumshormon, ist auch die Gabe von Wachstumshormon=Somatotropin in Form von Injektionen angezeigt (Nasensprays sind völlig wirkungslos).
Wie kann man das Gewicht stark reduzieren?
Zur stärkeren Reduzierung des Körpergewichtes sind vier Schritte zu beachten
1. Ideale Hormoneinstellung durch Ausgleich von hormonellen Dysbalancen.
2. Bei Bedarf Korrektur eines gestörten Zuckerstoffwechsels.
3. Kalorienreduktion
4. Hormonelle Injektionskur mit Choriongonadotropin (HCG)
Erste Voraussetzung für das Abnehmen mit HCG:
Ausgleich einer hormonellen Dysbalance:
Primär muss eine optimale Einstellung der Hormone wie oben beschrieben, erfolgen.
Zweite Voraussetzung für das Abnehmen mit HCG:
Die Erkennung und Beseitigung einer eventuellen Insulinresistenz
Das Auftreten von Fettsucht und Diabetes ist weltweit epidemieartig angestiegen. Erst in letzter Zeit fand man, dass sich die Neigung zur Fettsucht und zum Diabetes II schon frühzeitig erkennen lässt. Bereits viele Jahre vor dem übermäßigen Anstieg des Blutzuckers im Rahmen des Diabetes II zeigt sich die so genannte Insulin-Resistenz. Bei normalen Blutzuckerwerten besteht dabei schon eine schwere Stoffwechselkrankheit durch eine Unempfindlichkeit der Körperzellen gegen Insulin. Dies führt zu einem Anstieg des Insulins und häufig zu einem oft unerklärbaren Gewichtsanstieg und fallweise zu Bluthochdruck, es lässt aber auch gleichzeitig unbemerkt oft schwere Gefäßschäden entstehen. Besonders gefährdet sind Herz, Gehirngefäße, Nervenzellen in den Füßen und Beinen, Nieren, die Bauchspeicheldrüse und die Augen.
Die Bestimmung von Nüchtern-Blutzucker und Nüchtern-Insulin und einer speziellen Berechnung der erhaltenen Werte ermöglicht eine sehr genaue Bestimmung der Insulinresistenz und der eventuellen späteren Entwicklung eines Diabetes II. Eine Insulinresistenz lässt sich ohne Nebenwirkungen medikamentös gut behandeln.
Wie ist nach Ausgleich der Hormone und Einstellung einer eventuellen Insulinresistenz das weitere Vorgehen?
Nach optimaler Einstellung des Hormonhaushaltes und Zuckerstoffwechsels wünschen viele Menschen einen raschen Abbau des Gewichtes auf ein gewünschtes Niveau.
Wir verwenden dazu eine äußerst wirksame hormonelle Gewichtsreduktions-Kur mit Choriongonadotropin (HCG) im Zusammenhang mit einer Reduktion der Kalorienzufuhr. HCG wird normalerweise in den Zellen der Plazenta (Mutterkuchen) gebildet und besteht aus speziellen Eiweißen, die Hormonfunktionen ausüben.
Wozu kann HCG dienen?
HCG wird nur während der Schwangerschaft erzeugt und dient zur Erhaltung der Schwangerschaft. Dieses Hormon kann in Hungerzeiten die geschützten Fettdepots der Mutter abbauen.
Können Frauen und Männer HCG verwenden?
Ja, da HCG ein geschlechtsneutrales Hormon ist, und es fördert bei Frauen und Männern in der gleichen Weise den Abbau der Depotfette. Auch junge Frauen mit Hormonstörungen können nach Erreichung ihrer Geschlechtstreife HCG zum Abnehmen verwenden.
Wie ist die praktische Anwendung der Gewichts-Reduktionskur?
Bei Übergewichtigen wird mit Hormoninjektionen unter Einhaltung einer Kalorienreduktion ein ähnlicher Effekt erreicht, wie im Falle einer Mangelernährung in der Schwangerschaft. Die Patienten mobilisieren dabei ihre Fettdepots und bauen nur die abnormen Fettdepots ab, nicht aber die normalen Fettreserven (z.B. im Gesicht). Jede Form der Nahrung ist erlaubt, nur die Menge muss stark reduziert werden. Die Nahrungszufuhr darf 500 Kalorien pro Tag nicht überschreiten.
Dazu kommen insgesamt 24 Hormoninjektionen in die Gesäß- oder Oberschenkelmuskulatur. Die Kur dauert 8 Wochen, besteht aus 3 Injektionen pro Woche, die sich die Patienten nach Anlernen zu Hause selbst geben oder durch andere Personen injizieren lassen. Die Injektionen können absolut keinen Schaden anrichten.
Mit der Kalorienreduktion beginnt man am Tag der ersten Hormon-Injektion und hält sie bis drei Tage nach der letzten Injektion ein. Täglich sollte eine Flüssigkeitsaufnahme von etwa 2- 3 Litern erfolgen. Der durchschnittliche Gewichtsabbau in dieser Zeit beträgt zwischen sieben und fünfzehn Kilo. Bei einer 500 Kaloriendiät ist auch wichtig, dass der Blutzucker- und Insulinspiegel auf normalenWerten gehalten wird. Mit einfachem Fasten alleine gelingt dies aber nicht, und damit ist es nicht möglich, ein normales Leben zu führen.
Die Kur kann bei Bedarf mehrmals wiederholt werden. Die Kalorienreduktion ist genau einzuhalten, da es bei Abweichungen zu einem Gewichtsstillstand kommen kann. Aus diesem Grund sollten Sie sich Ihre tägliche Nahrungsaufnahme notieren und die dabei anfallenden Kalorien berechnen. Dazu dient am besten eine Kalorientabelle.
Die Auswahl der Nahrungszusammensetzung bleibt Ihnen überlassen, es gibt keine spezielle Diätvorschrift oder Einschränkung. Essen Sie Ihre Lieblingsgerichte, achten Sie aber genau auf die zugeführte Kalorienmenge.
Bei richtiger Einhaltung der beiden Wirkungskomponenten, nämlich einerseits der regelmäßigen Schwangerschafts-Hormongabe und andererseits der Schaffung einer Hungersituation durch eine exakt reduzierte Kalorienzufuhr, muss im Laufe der Kur eine Gewichtsabnahme speziell im Bereich der Problemzonen erfolgen. Bei der Kur werden nur die von der Natur vorgegebenen Prinzipien angewandt, und dadurch ist bei richtiger Anwendung mit keiner Nebenwirkung, jedoch mit einem sicheren Erfolg zu rechnen. Körperliche Bewegung ist zur Verstärkung der hormonellen Wirkung aller Fett abbauender Hormone günstig und steigert ihren Effekt. Es ist aber nicht Voraussetzung für die gute HCG Wirkung. Negative Auswirkungen durch diese Kur sind nicht bekannt. Alles was im Rahmen der Fortpflanzung in Verwendung steht, ist von der Natur mit besonders guten und sicheren Eigenschaften ausgestattet.
Die Rückkehr zu normalen Kalorienmengen soll schrittweise und langsam erfolgen.
Wie fühlt man sich während der Kalorienreduktion?
HCG wirkt stimmungsaufhellend und leistungssteigernd, und führt dazu, dass man voller Kraft und Energie ist. Müdigkeit und Depression kennt man während der HCG-Kur nicht. Des weiteren sieht man relativ schnell eine Fettreduktion und ist von seinem eigenen Erfolg begeistert. Dadurch wird man hochmotiviert, und der Wunsch nach weiterem Abnehmen wird verstärkt. HCG bringt in erster Linie diese sonst gegen alle Abnehmversuche resistenten Fettregionen zum Schmelzen.
Wird durch HCG und Gewichtabnahme die Haut und das Bindegewebe schlaff?
Gerade das Gegenteil ist der Fall, durch HCG wird das Bindegewebe gestärkt und die Haut straffer.
Studien zeigen und belegen die Effektivität dieser Methode, die trotz grosser Gewichtsreduktion (7-15kg in 8 Wochen) schönste Hautverhältnisse und keine Bindegewebsschlaffheit schafft – im Gegenteil wird faltige Haut glatter und es kommt zu einer deutlicher Verbesserung vorhandener Cellulite.
Muss ich sonst etwas beachten? z.B. die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten?
Die meisten Medikamente vetragen sich gut mit HCG, die Antibabypille muss nicht abgesetzt werden. Geben Sie bitte alle ständig eingenommenen Medikamente dem Arzt an. Antibiotika oder bei Diabetikern Insulin sind erlaubt.
Auf fetthaltige Kosmetika kann weitgehend verzichtet werden, (keine fette Körpercreme, -milch, -öl!). da die mit der Kur zugeführten Hormone sich auf die Haut sehr günstig auswirken. Lippenstift, Augenbrauenstift und Puder sind erlaubt.
Wie funktioniert die HCG Kur bei Männern?
Die HCG –Fettreduktions-Kur funktioniert bei Männern ebenso gut wie bei Frauen. Das Hormon hat keinerlei schädlichen oder negativen Einfluss auf den männlichen Körper, es gibt kein Brustwachstum oder Potenzschwäche. Auch Männer sind unter dieser Diät voll einsatzfähig, auch dann, wenn sie schwere körperliche Tätigkeit durchführen.
Für wen eignet sich die Methode?
Die Methode eignet sich für alle erwachsenen Übergewichtigen. Bestehen spezielle Erkrankungen, muss die Kur entsprechend adaptiert und ärztlich überwacht werden.
Wo greift die hormonelle Gewichtreduktion im Körper an?
Während bei herkömmlichen Abmagerungskuren nur die normalen Fettreserven angegriffen werden und die Patienten gealtert und erschöpft aussehen, werden durch diese Hormonkur die abnormen Fettpolster abgebaut und dem Blut als Nährstoffe zugeführt, wodurch die Patienten jugendlich und frischer aussehen.
Der übermäßige Fettansatz an Hüfte, Bauch, Gesäß und Oberschenkel wird reduziert und es kommt unabhängig vom Ausmaß des Übergewichts und Alters zu einer Normalisierung der Körperproportionen.
Erklärung des Wirkungsprinzips der hormonellen Gewichtreduktion
Die Injektion von HCG beim Menschen fördert die Freisetzung freier Fettsäuren zur Verbrennung. Das injizierte Hormon ermöglicht einerseits indirekt den Zugriff auf die Fettdepots der Problemzonen des Körpers, andererseits aktiviert es die Produktion der männlichen Hormone.
Das HCG wirkt auf den Stoffwechsel des Fettgewebes durch im Hypothalamus freigesetzte Mediatoren. Von aussen zugeführtes HCG reichert sich im Zwischenhirn hauptsächlich im ventromedialen und lateralen Anteil der hypothalamischen Region im Gehirn an. Von dort aus stimuliert das HCG die Beta-3 adrenergen Rezeptoren speziell im Bereich der Bauch- Hüft- und Oberschenkelzonen. Es kommt daraufhin an diesen Stellen zum massiven Fettabbau der Fettzellen durch die Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Gleichzeitig wird auch der Schilddrüsenmetabolismus angeregt, der zu einer verstärkten Fettverbrennung führt. Auch die Ausschüttung des hungerstillenden Hormons Leptin aus den Fettzellen wird gefördert.
Gibt es wissenschaftliche Beweise über die Wirksamkeit des Hormons Choriongonadotropin (HCG) ?
Im deutschsprachigen Raum wurden vor zahlreichen Jahren einige Untersuchungen mit mangelhaften Vorbedingungen durchgeführt, wie auch vor 30-40 Jahren in den USA, die für keine eindeutige Wirkung der Kur sprachen.
In Nord-und Südamerika sind in den letzten Jahren jedoch umfangreiche seriöse Untersuchungen publiziert worden, aus denen eindeutig hervogeht, dass HCG die Depotfettte abbauen kann. Auch der Wirkungsmechanismus von HCG und seiner Wirkung auf den Abbau der Fettdepots wurde geklärt.
Warum muss diese Methode mit einer 500 Kalorien/Tag Diät verbunden werden ?
Der Körper hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte viele Überlebensstrategien entwickelt. Prinzipiell will er so wenig als möglich von seiner gespeicherten Energie hergeben, da ja noch schlechtere Zeiten kommen könnten, für die er die letzten Reserven braucht.
Wenn man auch die Kalorienzufuhr einschränkt, aber deutlich über 500 Kalorien bleibt, so kann der Körper nicht lebenswichtige Organe von der Versorgung ausschalten und muss nicht auf seine Fettdepots zugreifen. Die Folge ist, dass man zwar das Gefühl des Fastens hat, jedoch nicht abnimmt. Erst das Erreichen der 500 Kalorienmarke garantiert, dass der Körper unter der Einwirkung von HCG seine Fettdepots angreifen muss und dies damit zum Fett- und Gewichtsverlust führt. Er kann nämlich mit 500 Kalorien seine Lebensfunktionen nicht mehr aufrecht halten, und muss sich dafür aus den Fettdepots Energie holen.
Jeder Mensch nimmt ab, wenn er nur 500 kcal pro Tag isst. Wozu dann HCG?
Natürlich verliert nahezu jeder Mensch bei einer sehr niedrigen Kalorienzufuhr Gewicht, es wird aber in erster Linie Muskulatur und Bindegewebe abgebaut.
Durch das HCG werden die für die Schwangerschaft reservierten Fettdepots geleert und stellen damit ausreichend Energie für ein normales Leben zur Verfügung. Ohne HCG würde die Kalorienmenge von 500 Kalorien für ein normales Leben nicht ausreichen.
Bei einer 500 Kaloriendiät ohne HCG werden in erster Linie Muskelzellen abgebaut und in Zucker als Energielieferant umgewandelt. Die Muskeln werden später jedoch nicht mehr aufgebaut. Eine reduzierte Muskelmenge verbrennt bei normaler Ernährung nach der Kur weniger Nahrung als vor der Kur. Ein Jo-Jo Effekt tritt dadurch nach Ende der reinen Kalorienreduktion unvermeidbar sehr rasch auf.
Die einzige Ausnahme stellt die schwangere Frau dar, die in den häufigen Hungerzeiten in der Vorzeit nicht ihre Muskeln zur Energiegewinnung sondern mit HCG ausschliesslich ihr Fett abbauen konnte. Muskelabbau wäre nämlich für die Erhaltung der Schwangerschft äusserst kontraproduktiv. Dieses Prinzip ist bis heute unverändert aktiv.
Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen durch die Gabe von HCG?
Das Hormon HCG hat in der angewandten Dosierung keinerlei Nebenwirkungen. Das Hormon wird in wenigen Tagen wieder komplett aus dem Körper ausgeschieden, macht keine Übelkeit, erhöht das Risiko für Tumore und Thrombosen nicht und auch der Menstruationszyklus wird nicht gestört. .
Neueste Forschungen haben ergeben, dass HCG vorbeugend gegen Brustkrebs wirksam ist! Es aktiviert Tumorsuppressor-Gene und kann die Bildung von Brustkrebs verringern.
Welche Ursachen können bestehen, wenn während einer HCG-Kur die Menge der Gewichtsabnahme hinter den Erwartungen zurückbleibt?
1) Die Menge des täglichen Wassers erreicht nicht die Menge von 2 Litern. Bei Bedarf kann auch Tee oder Kaffee eingenommen werden, jedoch ohne Zucker oder Schlagobers.
2) Die Kalorieneinschränkung wird nicht genau befolgt. Wenn man auch die Kalorienzufuhr einschränkt, aber deutlich über 500 Kalorien bleibt, so kann der Körper nicht lebenswichtige Organe von der Ernährung ausschalten und muss nicht auf seine Fettdepots zur Energiegewinnung zugreifen. Die Folge ist, dass man zwar das Gefühl des Fasten hat, jedoch nicht abnimmt. Erst das Erreichen der 500 Kalorienmarke garantiert, dass der Körper seine Fettdepots angreifen muss und es damit zum Gewichtsverlust kommt. Wenn jemand durch körperliche Arbeit oder extremen Sport deutlich mehr Energie verbraucht als der Durchschnittsmensch, so kann der Mehrbedarf zu den 500 Kalorien dazugerechnet werden.
3) Viele Patienten verwenden ausgedehnt am Körper und Gesicht Fettcremen. Fett wird durch die Haut fast zur Gänze resorbiert. Was man beim Essen einspart, gibt man dem Köper durch die Haut.
Das Wesen der HCG Fettreduktionskur
Die Methode ist eine 100% natürliche, gesunde und wirksame Methode zur Gewichtsreduktion. Es bestehen keine alters- oder geschlechtsbedingte Beschränkungen bei der Anwendung von HCG. Der Gewichtsverlust ist angenehm und sicher und es besteht nahezu keine Kontraindikation gegen die HCG Methode. Bei richtiger und kontrollierter Anwendung lässt sich Fett leicht abbauen und die Körperformen werden wesentlich verbessert. Es gibt derzeit keine andere Methode oder Form zur Fettreduktion und Figurverbesserung, die in ihrer Effektivität an die HCG Kur herankommt.
Gibt es eine Zusatzbehandlung mit einem anderen Hormon, so dass die Wirkung der Gewichts-Reduktionskur ergänzt und verstärkt werden kann?
Eine ideale Ergänzung der Behandlung kann in angezeigten Fällen der zusätzliche Einsatz des Wachstumshormons sein.
Das Wachstumshormon baut selbständig vor allem im Bereich der Problemzonen Fett ab. Dieses Fett wird als Energieträger zusammen mit Eiweiß aus dem Körper zum Aufbau von Muskel- und Bindegewebe verwendet.
Welche Massnahmen und welches Essverhalten garantieren nach Ende der Gewichtsreduktionskur, dass die Fett-Depots nicht wieder zu nehmen?
1. Die richtige Hormon-und eventuell Zuckerstoffwechseleinstellung
Ganz wesentlich ist nach Ende der Kur die richtige Hormoneinstellung und eventuell eine ideale Zuckerstoffwechseleinstellung zur Vermeidung des Jo-Jo-Effektes. Am Ende der Kur muss der Hormonhaushalt so eingestellt sein, dass die fettaufbauenden mit den fettabbauenden Hormonen im Gleichgewicht stehen. Dadurch hat der Körper einen ausgeglichenen Fettstoffwechsel und kann die Fettdepots in jede Richtung hin steuern. Isst man mehr, das heißt, führt man dem Körper mehr Kalorien pro Tag zu, als er verbrennen kann, so wird man zunehmen. Fastet man, also führt man weniger Kalorien zu, als der Körper verbrennt, so leert der Körper seine Fettdepots und man nimmt ab. Diese Form des Fettstoffwechsels ist jedoch nur mit einer richtigen, ausgeglichenen Hormoneinstellung möglich. In Fällen gestörten Zuckerstoffwechsel muss auch dieser laufend kontrolliert und entsprechen korrigiert werden. Dies bedeutet, dass man halbjährlich einen Hormonstatus zur Kontrolle der idealen Stoffwechseleinstellung durchführen lässt. Der Körper kann nämlich oft in kurzer Zeit durch Stoffwechselveränderungen die laufende Hormoneinstellung völlig stören. Wenn es bei gleichen Ernährungs- und Umweltbedingungen zu einem plötzlichen unmotivierten größeren Anstieg des Körpergewichtes kommt, soll man sofort die Hormoneinstellung kontrollieren und eventuell korrigieren.
Die ideale Form der hormonellen Gewichtsreduktion ist dann gegeben, wenn man zuerst mit der Hormonkur ausreichend abnimmt und anschließend durch eine richtige Stoffwechseleinstellung das Gewicht nach seinen eigenen Wünschen halten kann.
2. Richtiges Essverhalten
Grundprinzip des Essens ist die Beachtung der Kalorienzahl. Prinzipiell ist jede Form der Nahrung erlaubt, es muss nur auf die Kalorienzahl geachtet werden.
Nach Beendigung der Kur soll erst langsam eine normale Kalorienmenge zugeführt werden. In den ersten drei Wochen ist es günstig, Kohlehydrate und Fette möglichst gering zu halten.
Wenn in den ersten Wochen nach der Kur beim täglichen Wiegen festgestellt wird, dass das Gewicht mehr als ein Kilo über dem nach der Kur erreichten liegt, soll für die folgenden Mahlzeiten die Kalorienzahl wieder etwas reduziert werden, bis eine Stabilisierung des Körpergewichtes eintritt.
Im weitern Verlauf ist beim Essen die Beachtung der täglichen Kalorienzufuhr wesentlich. Diese soll bei Frauen unter normalen Lebensbedingungen zwischen 1000 und 1200 Kalorien, bei Männern je nach Art der Tätigkeit zwischen 1400 und 1800 Kalorien betragen. Dazu sollen Kohlehydrate (Brot, Semmeln, Reis, Kartoffeln, Nudeln und ähnliches) sowie Fette und Öle möglichst eingeschränkt werden. Schreiben Sie sich eine Woche lang genau auf, was Sie essen und analysieren Sie dann an Hand von Kalorientabellen die tägliche Kalorienmenge und den Anteil an Kohlehydraten und Fetten.
Wer abends ausgeht, sollte lernen, mit der Energie (Kalorien) zu „jonglieren“. Das heißt zum Beispiel, ein Gläschen Wein kann gestattet sein, wenn man die Nachspeise weglässt. In vielen Restaurants ist es heute schon möglich, um fettarme Zubereitung des Essens zu ersuchen, beziehungsweise kalorienarme Speisen zu wählen.
Die Stellung der HCG Fettreduktionskur im Vergleich zu anderen Methoden
Die Methode ist eine 100% natürliche, gesunde und wirksame Methode zur Gewichtsreduktion. Es bestehen keine Alters- oder geschlechtsbedingte Beschränkungen bei der Anwendung von HCG. Der Gewichtsverlust ist angenehm und sicher und es besteht nahe zu keine Kontraindikation gegen die HCG Methode. Bei richtiger und kontrollierter Anwendung lässt sich leicht Fett abbauen und die Körperformen werden wesentlich verbessert. Es gibt derzeit keine andere Methode oder Form zur Fettreduktion und Figurverbesserung, die an die HCG Kur herankommt.
Bei allen anderen Methoden zur Gewichtsreduktion werden in erster Linie Muskeln und nur sehr wenig Fett abgebaut, und der rasche Jo-Jo Effekt ist damit vorprogrammiert.