Hormonbehandlung - Körperliche Auswirkungen
Hormonbehandlung - Körperliche Auswirkungen

Hormonelle Störungen manifestieren sich oft in körperlichen Beschwerden. So kann das prämenstruelle Syndrom (vor der Regelblutung auftretende körperliche und psychische Beschwerden) im Bauchbereich Blähungen und Unterleibskrämpfe, Brustspannen, Müdigkeit, unreine Haut, Gelenksschmerzen Ödeme (Wasseransammlung im Gewebe) verursachen.

Andere Hormonstörungen führen zu Obstipation (Stuhlproblemen), Gewichtszunahme, verstärkten Blutverlusten und Anämie, Schwächezuständen, Kreislauf und Herzbeschwerden und Ohnmachtsanfällen. Das PCO Syndrom (Polycystisches Ovarsyndrom) zeigt im Ultraschall eine typische kleinzystische Veränderung der Eierstöcke und verursacht vermehrten Ausfall der Kopfhaare,  Haarwuchs im Bereich des Gesichtes, der Brustwarzen, des Bauches und der Beine. Akne, Adipositas , erhöhte Blutgerinnungsneigung, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Ausfall der Regelblutungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Kinderlosigkeit und Verminderung der Wachstumshormonausschüttung tritt verstärkt auf.

Auch andere Hormonstörungen können besonders den Fettstoffwechsel fehl steuern und damit Fettleibigkeit zur Folge haben. Erhöhte Mengen an männlichen Hormonen können zu einer Vermännlichung des weiblichen Erscheinungsbildes führen. Bei Milchproduktion in den Milchdrüsen außerhalb einer Schwangerschaft ist manchmal eine Überfunktion oder ein Tumor der Hirnanhangsdrüse die Ursache.


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