Welchen Einfluss hat die Ersatztherapie mit weiblichen Sexualhormonen auf den Brustkrebs?
Auch sehr großangelegte Untersuchungen haben bisher keinen Kausalzusammenhang zwischen Brustkrebsentstehung und weiblichen Sexualhormonen beweisen können. Bei Frauen mit einer Brustkrebsentstehung unter Einnahme von weiblichen Sexualhormonen zeigt sich ein weniger bösartiges Tumorwachstum und eine Verminderung der Metastasenbildung.
Es ist jedoch ein besonderes Augenmerk auf die Brustdrüse der Frau während einer Hormonsubstitution zu legen.
Regelmäßige Mammographien, Ultraschalluntersuchungen und Tastkontrollen müssen als Begleitmaßnahmen jeder Hormongabe regelmäßig erfolgen. Nur dann wird sich ein bedeutender Nutzen ohne Risikoerhöhung zur Verbesserung der Lebensqualität der Frau als Resultat ergeben.